Das ist demnächst los
Stöbere durch Termine aus ganz Niedersachsen oder wähle eine Kategorie.

Oratorium "Die Schöpfung" (Joseph Haydn)
Seit seiner umjubelten Uraufführung im Jahre 1798 in Wien erfreut sich das klassische Oratorium "Die Schöpfung" von Joseph Haydn weltweit großer Beliebtheit und gehört als kirchenmusikalisches Kernwerk zu den Meilensteinen in der Konzertpraxis ambitionierter Chöre. Die Stadtkantorei Soltau möchte damit den Kirchengemeinden, der Stadt und der Region ein kulturelles Erlebnis sowie wertvolle individuelle Glaubenserfahrungen beim Hören dieses inspirierenden geistlichen Werkes ermöglichen. Das 38 Musiker umfassende Orchester wird aus Mitgliedern der renommierten Kammersymphonie Hannover bestehen. Zudem sind drei hochkarätige Gesangssolisten engagiert, welche die Rollen des Gabriel, Uriel und Raphael sowie des Adam und der Eva authentisch, einfühlsam und stimmgewaltig ausfüllen werden. Der Kartenvorverkauf startet Anfang Oktober. Seien Sie dabei, wenn diese brilliante Musik am Sonntag, dem 8. November, um 17 Uhr in der St.-Johannis-Kirche unter der Leitung von Stadtkantor Manuel Behre zum Leben erweckt wird.
- Wann
- 08.11.2026 · 17:00–19:00 Uhr
- Wo
- 29614 Soltau

Violine und Klavier im Dialog - Vom Barock bis zur Moderne
Versiert und virtuos wird Zubova Werke von Vivaldi, Wieniawski u. a. auf der Violine interpretieren. Imke Weitz begleitet sie auf dem Flügel.
- Wann
- 08.11.2026 · 17:00–23:59 Uhr
- Wo
- 27432 Bremervörde

Max Prosa
Der Garten“ heißt Max Prosas neues Album und ist ein musikalischer Ort zum Verweilen. Es treffen darin Menschen auf Engel, Esel auf Könige, der Papst auf Johnny Cash, die Göttin Nacht schluckt die Sonne, es verpassen sich ewig Wartende und es finden sich ungleiche Liebende. Mittendrin ist man als Hörer*in immer schon nach wenigen Worten, denn Prosas Wesen tragen etwas in sich, das sie universell macht. Man sitzt im großen Figurenkabinett des Selbst. Die Musik kommt diesmal im Gewand einer Band mit Streichern daher. Max‘ langjähriger Wegbegleiter Magnus Bang Olsen hat diese spezielle Klangwelt arrangiert, ein mystischer Teppich, auf dem Stimme und Texte wirken können. Die häufig darunterliegende Wucht von Schlagzeug und Bass erinnert an Prosas Anfänge. Da tourte er mit seiner ersten Band im Schlepptau von Clueso auf dessen „An und für sich“-Tour und dann später auf eigenen Beinen durch das ganze Land. Damit hat er seitdem nie aufgehört, sagt er selbst.
- Wann
- 08.11.2026 · 19:00–22:00 Uhr
- Wo
- 49084 Osnabrück

Irish Folk Festival
Irische Musik ist wie eine Batterie, die sich seit Jahrhunderten selbst auflädt. Jede Session speist ihre Energie zurück in eine lebendige Tradition – ein Gefühl von »Goldstaub in der Tasche«, das der Tour ihren Namen gibt. Das Irish Folk Festival 2026 vereint vier Formationen, die gemeinsam ein breites musikalisches Panorama eröffnen. Brian Leach schafft mit seinem »Hackbrett« sphärische Klangräume, in denen keltische Traditionen und freie Improvisation verschmelzen. Brian Haitz & Brendan Mulholland zeigen mit Querflöte, Gitarre und Gesang, wie intensiv zwei Musiker »musikalisches Soul Food« bieten können. Mit Astro Bloc tritt eine junge, energiegeladene Folkband auf, deren Fiddles, Percussion und Gitarre eine frische, moderne Klangwelt eröffnen. The Outcast Crew, die »Godfathers of Punky Folk«, setzen einen kräftigen Kontrast mit rauem Trad‑Punk und ungebändigter Bühnenenergie. Am Ende treffen alle Acts in einer gemeinsamen Session aufeinander – ein musikalischer Regenbogen, der zeigt, worin der wahre Schatz liegt: im gemeinsamen Spiel und der lebendigen Vielfalt irischer Musik. Produktion: Magnetic Music
- Wann
- 08.11.2026 · 19:30–22:30 Uhr
- Wo
- 38300 Wolfenbüttel

Meret Becker & Dietmar Loeffler interpretieren Barbara
Die französische Sängerin Barbara (1930 – 1997) gilt als Ausnahmeerscheinung des Chansons. Ihre klare, oft dunkel gefärbte Stimme und die seelendurchdringenden Texte machen sie zu einer der wichtigsten Vertreterinnen des französischen Nachkriegs‑Chansons, neben Edith Piaf, Juliette Gréco und Jacques Brel. Als französische Jüdin setzte sie sich stark für die deutsch‑französische Aussöhnung ein. Ihr Chanson »Göttingen« wurde zum Symbol dieser Haltung. Barbaras Lieder – von »Au coeur de la nuit« über »Nantes« bis »La Solitude« – leuchten in die Nachtseiten der menschlichen Seele. Sie kreisen um Liebe, Verlust, Erinnerung und die Ängste und Träume des modernen Menschen. Mit »Nachtblau – Chanson für eine Abwesende« lassen Meret Becker und Dietmar Loeffler Barbaras Werk neu aufleben. Becker bringt ihre vielseitige Bühnenpräsenz ein, Loeffler formt als Konzertpianist, Autor und Regisseur den musikalischen Rahmen. Gemeinsam mit Marie Claire Schlameus und Uwe Steger würdigen sie eine große Künstlerin, deren Lieder bis heute tief bewegen. Ausstattung: Katrin Kersten, Esther Perbandt, Danny Reinke Besetzung: Meret Becker, Dietmar Loeffler, Marie Claire Schlameus (Cello), Uwe Steger (Akkordeon)
- Wann
- 10.11.2026 · 19:30–22:30 Uhr
- Wo
- 38300 Wolfenbüttel

Mother's Cake
Es gibt Bands, die verwalten ihr Erbe. Und dann gibt es Mothers Cake. Für diese Band ist Stillstand kein Zustand, sondern ein künstlerischer Verrat. Wer die Diskografie von Mother’s Cake betrachtet, blickt nicht auf eine Aneinanderreihung von Alben, sondern auf eine ständige Metamorphose, ein unermüdliches Ringen um die Wahrheit im Klang. Nach dem Erfolg von „Ultra Bliss“ (Embassy of Music) wäre es die bequeme Wahl gewesen, das dortige Erfolgsrezept zu konservieren – doch genau das ist nicht die DNA dieser Band. Eine Historie, in Blut und Schweiß geschrieben. Ok, ich gebe zu das ist schon übertrieben, aber der Weg, den Mothers Cake seit ihrer Gründung zurückgelegt haben, gleicht einer Reise durch den Sturm. Von den frühen Tagen an, als sie mit Ikey Owens (The Mars Volta, Jack White) an ihrem Debüt „Creation's Finest“ arbeiteten, bis hin zu den großen Bühnen der Welt, auf denen sie an der Seite von Legenden wie den Deftones, Iggy Pop, Limp Bizkit, Alice in Chains und Deep Purple spielten. Sie haben die Arena in Wien zum Beben gebracht, ausverkaufte Shows in Australien, Mexico und Südafrika gespielt und das Publikum in Indien in Ekstase versetzt. Diese Hingabe wurde nicht nur durch Millionen von Streams und weltweite Chartplatzierungen belohnt, ihre Songs finden sich auch in Videospielen, TV-Serien und Kinofilmen. Diese Geschichte ist jedoch kein Grund, sich auszuruhen – sie ist das Fundament für einen noch radikaleren Aufbruch. Der Punk-Kodex, oder zurück zum Ursprung der Energie Das sechste Studioalbum WE R ALL GONNA DIE (Esis3-RECORDS), das am 9. Oktober 2026 erscheint, ist das bisher ehrlichste Zeugnis einer Band, die keine Kompromisse mehr duldet. Die Produktion wurde von allem Überflüssigen befreit; der Sound ist nun kompromisslos punkig, rau und peitschend. Es gibt keine Verstecke mehr hinter glatter Studio-Magie, keine kalkulierten Harmonien – nur noch den puren, ungefilterten Zugriff. Die erste Single „We are all gonna die“ (VÖ: 7. Mai 2026) ist dabei mehr als nur ein Vorbote; sie ist ein Manifest. Sie ist der Beweis, dass Mothers Cake die Fesseln ihrer eigenen Vergangenheit abstreifen, um eine neue, fast schon schmerzhafte Energie zu entfesseln. Wer nach dem Sound von gestern sucht, sucht vergeblich und wird hier auf eine neue Reise geschickt. Dieses Album ist kein weiteres Abziehbild, es ist mehr wie in Musik gegossenes ADHS. Es ist der Sound einer Band, die verstanden hat, dass man manchmal alles einreißen muss, um wirklich frei zu sein.
- Wann
- 10.11.2026 · 20:00–23:00 Uhr
- Wo
- 49084 Osnabrück
